„Jeder Mensch befindet sich inmitten eines gewaltigen Abenteuers und kaum einer bemerkt es.“
Wenn das Wesen der Realität erst einmal durchschaut ist, dann eröffnet sich uns eine Welt voller spannender Abenteuer. Wir nennen es; die ‚Wirklichkeit’. Da die Realität in Wirklichkeit eine ganz andere ist als das, was wir gemeinhin ‚unser Leben’ nennen, werden wir einer Welt begegnen, in welcher wir praktisch alles neu erlernen müssen. In jener Welt sind wir die Neugeborenen. Daher sollten wir ‚reinen Herzens’ sein, wie die Kinder, sonst werden wir uns in diesem Abenteuer wiederum so sehr verstricken, dass sie genauso zu einem Gefängnis werden kann wie das Leben in einem ‚Alltag’.
Daher sagen wir immer, dass es wichtig ist, achtsam und aufmerksam zu sein. Das Wesentliche des Lebens liest man nur ‚zwischen den Zeilen’. Was gerade noch ausgesehen hat wie feste Materie ist plötzlich nicht mehr ganz so fest und alltägliche Dinge offenbaren sich in ihren tieferen Zusammenhängen. Faszinierend!
Nichts geschieht ‚einfach so’! Alles ist vernetzt und alles was wir tun, löst etwas aus! Theoretisch klingt das viel unscheinbarer, als es in Wirklichkeit ist. Stell dir mal vor, jede Bewegung, jeder Gedanke und jedes Gefühl drückt sich aus, ob du willst oder nicht. Dies wiederum schwingt sich in die Welt hinein und erzeugt das, was wir ‚unsere Realität’ nennen.
Kein Schicksal, kein Karma und keine Zufälle. Das ist alles weg. Da bist plötzlich nur noch du.
Du, als einzig Verantwortlicher in Deiner Welt. Kein Leid kam je von außen und auch keine Freude. Das alles spielt sich nicht wirklich im Außen ab. Es scheint nur so. Was du als ‚deine Welt’ erfährst ist nicht mehr und nicht weniger als genau das, was Deinem Bewusstsein entspricht. Das Leben ist ein genial orchestriertes Konzert, eine wahre Symphonie in welcher ‚Fehler’ einfach nicht möglich sind.
Alles in der Welt eines jeden einzelnen von uns ist so individuell konzeptioniert, dass sich immer alles selbst reguliert. Es ist herrlich nur schon diese Perfektion zu betrachten. Und auf jeden Fall wird man viel bewusster handeln, denken und auch fühlen. Wenn dieses Abenteuer beginnt, dann hätte man sehr gut daran getan, sich ein wenig darauf vorbereitet zu haben.
Sehr emotionale Menschen lösen immer sehr viel aus. Meistens deutlich mehr, als womit sie selbst umgehen können. Da alles, was wir energetisch hinaussenden, früher oder später wieder zu seinem Ursprung zurückschwingt, entsteht dadurch ein verhängnisvoller Verstärkungseffekt. Je mehr wir aussenden desto mehr kehrt zu uns zurück. Wenn wir damit nicht umgehen können, dann ärgert es uns. Hierdurch schickt man schon wieder eine emotional geladene Energie aus und auch die kommt zurück und da man vielleicht noch mit dem anderen beschäftig und involviert ist, wird es jetzt erst recht zuviel. Und es hört nicht auf.
Da muss es irgendwann zu einer Art Zusammenbruch kommen. Das hält ja kein Mensch aus, wenn immer alles im Leben schief geht, oder? Ja, es kann grausam sein, das Abenteuer Leben. Du kannst es nicht bestechen, umstimmen oder belügen. Du kannst nur die Verantwortung übernehmen und versuchen, über dich selbst hinaus zu wachsen. Jenseits davon wie du dich selber siehst beginnt das, was Du wirklich bist. Und genau dort beginnt auch das wahre Abenteuer ‚Leben‘ welches nicht zu vergleichen ist mit dem, was den Alltag anderer Menschen ausmacht.
Dann findet dein Alltag zwischen den Welten statt. Einerseits hier und innerhalb unserer gemeinsamen Realität und gleichzeitig aber auch außerhalb davon. Es ist jedoch kein echtes ‚Außerhalb’ sondern ein Innerhalb und genau genommen nicht einmal nur das, sondern beides gleichzeitig. Warum? Weil du Eins mit allem geworden bist. Fortan kannst du also immer in zwei Welten leben. In der ‚normalen’ oder in der Wirklichkeit welche quasi eine Matrix innerhalb der Matrix ist und doch nicht getrennt davon. Alles durchwirkt alles und jeder jeden.
Du lernst besser schon heute jeden zu lieben und niemandem etwas nachzutragen! Du wirst viel Wertschätzung und Liebe brauchen, wenn du das Abenteuer Leben durch ein und letztlich dein höheres Bewusstsein erlebst. Gewöhne dir das Feilschen und Diskutieren und vor allem das Persönlich nehmen am besten schon jetzt ab.
Eigentlich ist es ganz einfach. Das Universum ist eine klare Sache. Ruft man Hallo hinaus, kommt Hallo, Hallo und nochmals Hallo zurück. Wir nennen das Echo oder Resonanzgesetz. Eigentlich ist es kein Gesetz, sondern eine Funktionsweise, ein Prinzip. Das Universum muss einfach funktionieren so, dass es jeder Mensch verstehen kann. Dazu braucht es keine Intelligenz, Vernunft genügt. Aber eben, wer ist schon vernünftig, wenn es darum geht, eigene Vorteile fallen zu lassen? Es ist in der Tat eher dumm zu glauben, dass das Universum etwas nicht bemerkt oder mal ein Auge zudrückt. Das Universum hat und braucht keine Augen. Daher kann es sie auch nicht zudrücken. Alles wird registriert und genau so konsequent reagiert es auch. Früher oder später.
Nur weil heute nichts passiert heißt das noch lange nicht, dass nie etwas passieren wird. Das ist ein fataler Irrglaube dem man nur in Einzelfällen entkommt. Dann nämlich, wenn jemand seine eigene Existenz und sein eigenes Bewusstsein auf eine Lebensspanne von nur 70 oder 80 Jahren begrenzt. Das kann gut gehen, bis dahin. Sollte es dann wider Erwarten aber doch nicht zu Ende sein, dann: Viel Spaß!
Und nun zu allen, welche der Meinung sind, dass mit dem Tod alles zu Ende wäre: Ihr werdet mitunter wirklich ein Leben lang Recht haben. Wenn Euch das genügt, dann verbeugen wir uns vor Eurer Bescheidenheit.
Aber unser Leben ist nicht auf eine so kurze Zeitspanne ausgerichtet und daher viel, viel spannender und abenteuerlicher. Zumindest jetzt, zu Lebzeiten. Danach läuft es für uns jedoch weiter wie gewohnt und für euch beginnt ein gewaltiges Abenteuer. Da habt Ihr es dann viel spannender und actionreicher als wir. Leider seid Ihr dann aber nicht vorbereitet.
Klar, sie könnten jetzt entgegnen, dass es keine Beweise für ein Leben nach dem Tod gäbe. Für uns schon. Aber da tut sich noch eine viel wichtigere Frage auf: Wo sind denn die Beweise, dass danach wirklich Schluss ist?
Wir sollten uns alle eingestehen, dass es, so gesehen, auf beiden Seiten keine 100-prozentigen Beweise gibt. Das wäre zumindest vernünftig. Und wenn dem so ist, dann hier eine weitere Frage: Was wäre, wenn doch? Wenn jene Recht behalten welche behaupten, dass es kein Weiterleben gibt, dann ist ja gut und keiner würde es bemerken, weil wir dann ja nicht mehr existieren würden. Das ist also kein Problem. Was aber, wenn sich das Gegenteil erweist? Wer steht dann wohl dümmer da? Wer war dann der Illusionist?
Was ist unbequemer, auf etwas vorbereitet und ausgebildet zu sein was nicht eintrifft oder auf etwas nicht vorbereitet zu sein, was dann doch sein wird? Vorbereitet zu sein hat noch nie jemandem geschadet. Selbst wenn wir in Urlaub fahren, bereiten wir uns vor. Wir lernen vielleicht sogar die Sprache des Landes welches wir entdecken wollen, haben ein bisschen der dortigen Währung in der Tasche und, wenn das Ziel in den Bergen liegt, dann haben wir selbstverständlich die Bergausrüstung dabei. Geht es ans Meer, dann besteht unsere Ausrüstung selbstverständlich und auch vernünftiger Weise aus Badehosen, Flossen und Tauchbrille. Kannst du Dir vorstellen wie unangenehm es aber wäre, in Badehosen und mit Flossen bewaffnet die Eiger Nordwand zu besteigen? Selbst wenn man gerne klettert wird man relativ schnell feststellen, dass es mit dieser Ausrüstung ziemlich sicher ein nahezu unmögliches und sehr schmerzhaftes Unternehmen wäre.
Nun zur Vernunft: Was ist wohl vernünftiger und somit auch viel leichter für Dich, auf etwas vorbereitet zu sein, was möglicherweise nicht geschieht oder nicht vorbereitet zu sein auf etwas, was geschieht? Das ist eine bewusst von uns gewählte und sehr einfache Frage. Sie lässt sich mit beiden Einstellungen – einerlei ob es ein Weiterleben gibt oder nicht – leicht und vernünftig beantworten. Beide Seiten werden sich da wohl einig sein, oder?
Die Vorbereitungen welche zu treffen wären, würden in keinem Falle schaden. Gibt es kein Leben nach dem Tod, so hat es einfach Dein Leben bereichert. Daran ist nichts Verwerfliches, oder? Sind wir jedoch anderer Meinung, was übrigens durchaus legitim ist, dann verhält sich der Mensch allerdings komplett anders. Nach mir die Sintflut! Und eine solche Einstellung erschwert nicht nur einem selbst das Leben, sondern auch unseren Mitmenschen.
Ein bisschen mehr Sinnhaftigkeit statt Fernsehen und ein wenig mehr Menschlichkeit, Mitgefühl und Weitsichtigkeit können kaum schaden, oder? Wer kurzsichtig durchs Leben geht, der lebt in einer sehr kleinen Welt. Kleine Welt = Kleine Abenteuer. So ein Leben wird nicht weltbewegend sein. Wer nicht über seine eigene kleine Welt hinausblicken kann, der wird 90 % vom ganzen Abenteuer ‚Leben‘ nicht mitbekommen. Also uns wäre das zu eintönig und zu langweilig. Dann geschieht es nämlich sehr schnell, dass es nicht mehr ums Leben, sondern ums Überleben geht. Und das sieht kurzgefasst dann so aus: Geboren, Schule und Erziehung, viel oder gar keine Arbeit für wenig Geld, Fernsehen, Urlaub, Familie. Und wenn das wirklich glücklich machen würde, dann hätten wir auch gar nichts dagegen einzuwenden. Aber das tut es nicht. Das ist eine Theorie, eine schöne Theorie, eine Blase, welche spätestens am familiären Weihnachtsabend zu platzen droht.
Das wahre Abenteuer ist ein Leben jenseits jeglicher Bewusstseinsbegrenzungen. Da hilft kein Schönreden und auch kein Konzept, weder religiöser- noch philosophischer- und schon gar nicht esoterischer Natur. Das Leben spielt sich jenseits des Gehirns ab. Leben ist Gefühl und wie man weiß, fühlt man auch dann noch, wenn das Gehirn sozusagen ‚tot’ ist. Solche Indizien sind ultraspannend und sollten uns eigentlich alle zutiefst erschüttern und zum Nachdenken bringen. Wenn man hinter den Vorhang zu blicken vermag, dann wird man sich mit Antworten wie; das sind die Restfunken welche das Gehirn nur noch wie ein Muskelreflex ausführt oder einfach nur Halluzinationen, welche durch Chemische Stoffe im Gehirn ausgelöst werden nicht zufriedengeben. Denken ist erlaubt! Wie soll ein totes Gehirn feuern? Wie soll ein toter Muskel zucken? Solchem wissenschaftlichen Unsinn können wir leicht den Gegenbeweis antreten und du auch. Geh doch einfach mal zum Friedhof und schau, wie viele von den dort liegenden Körpern zucken oder welche Gehirne dort noch feuern?! Warum? Weil das Bewusstsein seine temporäre Wohnstatt verlassen hat. Und erst dann ist man tot.
Das große Abenteuer findet also nicht wirklich in der Materie statt, sondern im Bewusstsein. Der Mensch ist Bewusstsein und hat einen Körper. Nicht umgekehrt! Der Körper hat nur so lange Bewusstsein, solange du in ihm drin bist. Bist du weg, dann zerfällt er. Aber du nicht. Du bleibst und hier beginnt das größte alles Abenteuer und darauf würden wir empfehlen, sich ein wenig vorzubereiten. Und ehrlich, das ist ein wohlwollender Rat von uns. Er muss nicht befolgt werden. Diesen Anspruch haben wir nicht. Aber wir hätten es so gerne, dass auch du noch glücklicher bist und auch dein Leben so voller Abenteuer ist, dass kein Platz für Krankheit, Misserfolg und Drama da ist.
Wir sehen nicht einfach nur Menschen, Tiere, Pflanzen und Dinge. Wir sehen das Leben in allem. Das Wesen der Menschen, Tiere, Pflanzen und Dinge. Und sie alle sind wunderschön, wertvoll und liebenswert.
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